Die Kraft, vom Boden wieder auf die die Beine zu kommen- das bedeutet Resilienz. Das Leben ist ein ständiges auf und ab. Neben vielen schönen Dingen werden wir auch mit Situation konfrontiert, die uns aus dem Gleichgewicht bringen (z.B. Verlust eines Familienmitglieds, Jobverlust, Mobbing etc.).

Ronald Lengyel bei einem Resilienz VortragJeder Mensch hat gute Zeiten, aber auch schlechte Zeiten in seine Leben. Oft scheinen Probleme überhand zu nehmen und es ist keine Besserung in Sicht. Aber ich kann Sie beruhigen. Das Leben verläuft wie eine Sinus-Kurve. Manchmal geht es steil bergauf und dann kommt wieder ein Einbruch. Dies ist bei jedem Menschen gleich, egal wie alt man ist, oder welcher Nationalität man angehört.

Jeder Mensch hat eine andere Art schwierige Situationen zu bewältigen. Die einen werden wütend und geben dem Umfeld die Schuld an der misslichen Lage, andere gehen in sich und überlegen was sie verändern könnten, damit es ihnen wieder besser geht.

Um das Beste aus der unvorteilhaften Situation herauszuholen benötigt man ein hohes Maß an Resilienz. Die gute Nachricht ist, dass jeder Mensch diese Fähigkeiten in sich trägt. Dadurch kommt man wieder in den Wachstumsmodus und die Augen beginnen wieder zu leuchten.

Ist Resilienz eine Widerstandskraft?

Da ich mich seit langer Zeit mit Resilienz auseinandersetze und die Anzahl der Ansätze proportional mit der Anzahl der Berater und Coaches immer mehr werden, habe ich mir die Grundfrage gestellt, ob Resilienz wirklich eine Widerstandskraft ist.

Widerstand ist in meinem Wortschatz mit etwas negativen besetzt. Wer Widerstand leistet geht in eine Erschöpfung, da man gegen etwas ankämpft, das für einen selbst nicht in Ordnung ist. Monika Gruhl hat bei einem Workshop am Burnout und Resilienz Kongress in Heiligenfeld neben der Widerstandskraft auch die Worte der Anpassungskraft und Veränderungskraft in den Mund genommen. An dieser Stelle habe ich diese Begriffe auf mich wirken lassen und festgestellt, dass diese Begriffe zwar besser sind, jedoch für mich und meine Arbeit nicht ganz passen.

Nach längerer Überlegung bin ich auf den Begriff der „Wachstumskraft“ gekommen. Da ich mich seit einiger Zeit auch mit dem Thema der Quantenintelligenz auseinandersetze habe ich gelernt, dass die Zellen in unserem Körper zwei unterschiedliche Haltungen einnehmen können. Entweder befinden sich diese im Wachstumsmodus oder im Schutzmodus.

Dies ist davon abhängig, wie ich mein eigenes Leben betrachte, die Chancen und Risiken in meinem Leben bewerte und auf welche Grundüberzeugungen mein Unterbewusstsein zurückgreift. Wie Sie wahrscheinlich schon erahnen können, wäre es schön, wenn die 80 Billionen Zellen in unserem Körper ständig im Wachstumsmodus wären.

Aus diesem Grund ist für mich der Begriff Wachstumskraft in Bezug auf Resilienz um einiges stimmiger und beinhaltet auch den positiven Grundgedanken der Resilienz.

Resilienz kann man lernen – Die Wachstumskraft kann man stärken

Jeder Mensch kann mit bestimmten Strategien seine eigene Fähigkeit zur Resilienz steigern bzw. verbessern. Diese Strategien müssen aber nicht nur von unserem Bewusstsein, sondern auch von unserem Unterbewusstsein und unseren Körperzellen wahrgenommen werden. Ein kleiner Auszug an Resilienz fördernden Möglichkeiten:

  • Achten Sie auf sich
    • Auf Ihre Gedanken
    • Auf Ihre Haltung anderen Menschen gegenüber
    • Auf die Energien und Frequenzen, die auf Sie einwirken
  • Entdecken Sie Neues
    • Der Mensch entwickelt sich weiter, halten Sie nicht an Altem Fest, das Ihnen nicht gut tut.
    • Trauen Sie sich neue Dinge auszuprobieren (Sprachen, Musikinstrumente etc.)
  • Reflektieren Sie Ihre Werte und Visionen
    •  Wer bin ich und was habe schon alles geschafft im Leben?
    •  Worauf möchte ich zurückblicken, wenn ich alt bin?
  • Pflegen Sie Ihre Kontakte
    • Frischen Sie alte Freundschaften auf
    • Lernen Sie neue Menschen kennen
  • Entdecken Sie Ihren Körper
    •  Finden Sie die Ruhe in sich selbst, vielleicht durch Meditation oder andere Möglichkeiten
  • Lernen Sie Ihre Grenzen kennen
    •  „Nein –Sagen“ ist erlaubt.

 

Ich hoffe, Ihnen einen kleinen Einblick in meine Arbeit als Resilienz Trainer geben zu haben und stehe Ihnen gerne bei der Entwicklung Ihrer eigenen Wachstumskraft zur Seite.

Ihr

Ronald Lengyel

 

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